Team

Inga Amonat

Jahrgang 80, Sozialpädagogin, verheiratet, 3 Kinder

Ich habe Erzieherin gelernt und Sozialpädagogik studiert und trotz einer eher mäßigen eigenen Schulzeit habe ich mich erst wieder durch meine eigenen Kinder daran erinnert, wie wichtig mir Selbstbestimmung, Bedürfnisorientierung und Freiheit sind und wie sehr ich unter Willkür, Fremdbestimmung und Bewertungen in der Schule gelitten habe.

Zu Beginn der Gründungsarbeit der Anders-Schule ging es mir einfach darum, mich an der Verwirklichung einer weiteren demokratischen Schule zu beteiligen, an der alle sie selbst sein können und in ihrer Entwicklung begleitet werden. Nun ist meine jüngste Tochter bald 5 Jahre
alt und ich wünsche mir für sie, dass sie zur Anders-Schule gehen kann.
Und auch meine beiden älteren Töchter (fast 14 und 12) möchten mit ihren
Freundinnen gerne zur Anders-Schule wechseln.

Ich selbst werde mich nach der Eröffnung der Anders-Schule aus dem
Verein zurück ziehen, da ich nicht dort arbeiten werde, aber werde die
Anders-Schule weiterhin so gut ich kann unterstützen.

Matthias Albrecht

Jahrgang 74, Lernbegleiter, verheiratet, 2 Kinder

Nach dem Verlassen der Universität ergab sich für mich die glückliche Gelegenheit, meine Kenntnisse aus dem Studium der Politischen Wissenschaft, Soziologie sowie der Volkskunde mit meinen Fähigkeiten im pädagogischen und künstlerischen Bereich verbindend einzusetzen. Durch den lebendigen Alltag an der Freien Schule Leben und Lernen in Preetz (früher Selent) sowie an der Demokratischen Schule INFINITA und durch den Kontakt von leidenschaftlichen demokratischen Pädagogen habe ich sehr viel in diesem Bereich nachhaltig lernen können. Neben meinem Studium habe ich durch meine Musikertätigkeit seit mehr als 15 Jahren diverse Workshops für Jugendliche konzipiert und durchgeführt. Es macht unheimlich Spaß und Freude diese Leidenschaft mit den Kids zu teilen, mit ihnen den lebendigen Alltag zu bestreiten, mit ihnen im Gespräch zu sein, Konflikte zu begleiten, Regeln hin- und herzudiskutieren und in einem tollen Team mitarbeiten zu können!

Meike Freese

Jahrgang 84, Informatikerin, verheiratet und Mutter eines wundervollen Kindes.

Ich arbeite als Softwareentwicklerin, habe einen Master in Bioinformatik und irgendwo auch noch einen Bachelor in Ökotrophologie.

Ich kann mich erinnern, bei der Frage, ob es in der Schule schön sei, schon in der dritten Klasse gelogen zu haben. Bis vor ungefähr zehn Jahren fand ich das normal, dann erfuhr ich von den demokratischen Schulen. Und war so überzeugt, dass ich entschied, selbst eine zu gründen.

Mirca Rumohr

Jahrgang 81, Lernbegleiterin, Hobbytante

Schon bei meinem Studienwechsel von Magister auf Lehramt wusste ich, dass ich nicht auf Dauer an einer gängigen Schule werde arbeiten können, sonder die Kinder und Jugendlichen individuell und nach ihren Bedürfnissen begleiten möchte und mit ihnen gemeinsam mit Begeisterung Neues kennenlernen will.

Mein Herz machte einen großen Sprung als ich 2009 die Freie Schule Frankfurt und 2010 die EUDEC und damit hunderte von Schulen kennen lernte, die ganz anders waren als die, die ich bisher kannte.

Ich musste das Rad also gar nicht neu erfinden, sondern konnte auf unzählige Erfahrungen zurück greifen und so gemeinsam mit Gleichgesinnten ein eigenes Schulkonzept schreiben.

Geholfen haben dabei auch besonders meine eigenen Erfahrungen an der Freien Schule Leben und Lernen, der Infinita und der Freiwärts und Besuche an der Netzwerkschule, der Naturschule Ettenheim und den zahlreichen Schulen, an denen die jährlichen Treffen der Demokratischen Schulen stattfanden und der Austausch mit den Pädagoginnen und Pädagogen aus der ganzen Welt.

Ich bin sehr dankbar für all die Begegnungen und Entwicklungsprozesse, die ich dadurch mitmachen konnte und freue mich schon sehr auf den Start der Anders-Schule.

Ulrike Lemanczyk

Jahrgang 86, Erlebnispädagogin, verheiratet, 2 Kinder

Ich habe Sport, Pädagogik und Ernährungswissenschaften auf Magister studiert, außerdem habe ich eine Erlebnispädagogikausbildung gemacht, um mit den Kindern raus gehen zu können. Alles, damit ich auf gar keinen Fall Lehrerin (im Regelschulbetrieb) werde. Damals wusste ich noch nicht, dass es freie Schulen gibt. Wie großartig sind die denn bitte?

Lernen nach eigenen Interessen und Ideen, selbstständiges Erkunden der eigenen Fähigkeiten, mit Spaß bei der Sache sein, ohne Druck forschen und erleben, selbst entscheiden, was ich tun möchte – das habe ich in der außerschulischen Bildung (Klassenfahrten, Teamtrainings, soziale Arbeit) gesucht und oft auch gefunden. Aber nie als so festes Prinzip wie bei der Anders-Schule.

Ich freue mich sehr auf den Schulstart und werde das Team im Bereich Büro und Orga unterstützen, aber auch für die Kinder und Jugendlichen da sein.